Bundesliga Finale

Showdown in der Blaguss-Bundesliga: Am Samstagabend kommt es zum finalen Rückkampf zwischen dem A.C. Wals und dem KSK Klaus. Die Gladiatoren aus dem Salzburger Land gewannen den ersten Kampf mit 34:22 im Ländle und haben im Titelkampf um die österreichische Mannschaftsmeisterschaft bereits die Nase vorn.

Die Ausgangslage spricht eindeutig für den Gastgeber. Doch von Resignation war nach der Heimniederlage im ersten finalen Aufeinandertreffen bei KSK-Sportchef Bernd Ritter nichts zu spüren: „Sicherlich wird es für uns sehr schwer werden, in Wals einen Rückstand aufzuholen, aber wir wollen alles daransetzen, zumindest einen Sieg zu holen“. Die letzte Niederlage fügten ausgerechnet die Klauser ihnen zu. Am 26. November 2016 gab es einen 36:23-Heimerfolg über den A.C. „Wir können sie schlagen, weil wir das Team haben“, will auch KSK-Athlet Dominic Peter am Samstagabend nochmals alles aus sich herausholen. Für ihn sei es nur eine Frage der Zeit, wann die Wachablösung in der Liga erfolge. Waren seine Mannschaftskollegen und er nach dem verlorenen gegangenen ersten Duell vor rund 600 Zuschauern noch etwas enttäuscht, so will Klaus nochmals angreifen. „Alles oder nichts, lautet unsere Devise. Wir können eine große Sensation schaffen, weil wir an uns und an den Erfolg glauben. Ob es dann für den Titel oder nur zu einem Sieg in Wals reicht, müssen wir sehen“, sagt der 26-Jährige. Bei der Vorbereitung auf den Rückkampf haben die Verantwortlichen auch nichts dem Zufall überlassen. Neben einer genauen Analyse des Hinrundenduells wurde nochmals gezielt auf das „Grande Finale“ hingearbeitet. „Wir wollen die Ringer mit unserem Enthusiasmus anstecken, aber gleichzeitig keinen unnötigen Druck aufbauen“, schwört Bernd Ritter die Ringer nochmals ein. Denn um in Wals eine Sensation zu erlangen, muss der KSK Klaus Großartiges leisten. Denn die Gladiatoren sind auf eigener Matte eine Macht. Seit vielen Jahren arbeiten sie auf einem sehr hohen Niveau. „Das dortige Umfeld ist professionell aufgezogen. Sie haben Möglichkeiten, die andere Teams in Österreich eben nicht haben“, verweist Ritter dabei besonders auf die individuelle und akribische Vorbereitung eines jeden einzelnen Sportlers. „Da sind sie einigen einen Schritt voraus.“ Nichtsdestotrotz freut sich Bernd Ritter auch auf die Megaveranstaltung, die in der Walserfeldhalle, der künftigen U23-EM-Stätte 2020, über die Bühne gehen wird. Rund 1500 Zuschauer werden zu diesem Spektakel erwartet, darunter auch viele Größen aus Sport, Politik und Wirtschaft.