Bundesliga Finale

„Für mich war es trotzdem eine Leistungssteigerung gegenüber dem Hinkampf. Klaus hat sich sehr positiv und toll verkauft“, lobt Martin Klien den Auftritt des KSK Klaus. Der Präsident des Ringsportverbands Vorarlberg war ebenfalls Zeuge einer aus Sicht des A.C. Wals glanzvollen Vorstellung. Die Gladiatoren ließen beim Finalkampfrückkampf um die österreichische Meisterschaft in der Blaguss-Bundesliga nichts mehr anbrennen und gewannen auch das zweite Aufeinandertreffen binnen einer Woche.

Die Enttäuschung war KSK-Sportchef Bernd Ritter zwar ins Gesicht geschrieben, doch wusste er im Vorfeld des Duells in der Walserfeldhalle, dass die Trauben sehr hoch hängen würden. Am Ende hieß es 23:34 aus Sicht der Vorarlberger, die im Salzburger Land nicht komplett auf die Matte gehen konnte. „Es lief für uns leider nicht so wie erhofft.“ Vor rund 1500 Zuschauern ebnete der Gastgeber bereits bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten den Weg für die erneute Titelverteidigung. Nur Shota Glonti (57 kg) und Stefan Steigl (77 kg) waren für die Klauser erfolgreich. Zur Pause führte der A.C. Wals 19:9. Bei den abschließenden Kämpfen im Freien Stil konnte das Team aus dem Ländle drei weitere Einzelbegegnungen für sich entscheiden. Johannes Ludescher (130 kg) gewann technisch überlegen gegen Abdullah Eskil. Magomed Schuaipov (68 kg) zwang Maximilian Ausserleitner mit 8:1-Wertungspunkten in die Knie und Abdulnasir Deshen schulterte nach 33 Sekunden seinen Gegenüber, Ahmedov Zelimkhan, vorzeitig. Sportchef Bernd Ritter attestiert seiner Mannschaft trotzdem einen topmotivierten Auftritt in Wals. „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Keiner ist irgendwie umgefallen.“ Schon der Hinkampf ging in eigener Halle mit 22:34 verloren. „Was ich sehr positiv bewerte, ist die Tatsache, dass die Jungs mit vollem Elan in diesen finalen Kampf gegangen sind“, ergänzt Bernd Ritter. Dabei zeigten Raphael Jäger (62 kg/Griechisch-Römisch), Simon Hartmann (77 kg/Freistil) und David Halbeisen (88 kg/Griechisch-Römisch) trotz ihrer Niederlagen einen beherzten Auftritt. Über 100 mitgereiste Schlachtenbummler aus Vorarlberg sorgten derweil in der Walserfeldhalle für eine tolle Stimmung und Atmosphäre. Der Wolfurter Sebastian Straßbauer gehörte als Mattenpräsident dem Drei-Mann-Kampfgericht an. Auch das mediale Interesse war mit dem ORF, ORF Sport Plus, RTS und dem Ringsport-Magazin wieder einmal enorm.