Erfolgreicher Auftritt des Vorarlberger Nachwuchses beim Rosny Cup 2026 in Paris
Beim internationalen Nachwuchsturnier „Rosny Cup“ am 31. Jänner 2026 in Rosny-sous-Bois bei Paris stellte sich der österreichische Ringer-Nachwuchs einer äußerst starken internationalen Konkurrenz. Insgesamt nahmen 422 Athleten aus zahlreichen Nationen an diesem hochklassig besetzten Turnier im griechisch-römischen Stil teil.
Aus Vorarlberger Sicht standen drei Sportler im österreichischen Nationalteam (insgesamt 10 Österreicher) auf der Matte und sammelten wertvolle internationale Wettkampferfahrung.
Bronzemedaille durch Lars Matt
Für das sportliche Highlight aus Vorarlberg sorgte Lars Matt vom KSK Klaus, der sich in der U20-Klasse bis 77 kg die Bronzemedaille sicherte. Nach einer Auftaktniederlage steigerte er sich deutlich und gewann drei Kämpfe in Folge klar nach Punkten (9:0 / 9:0 / 8:0). Diese Leistung unterstreicht seine positive Entwicklung auf internationalem Niveau.
Weitere Vorarlberger Ergebnisse
Marco Summer (U17, bis 71 kg) belegte in einem großen Teilnehmerfeld mit 22 Ringern den 9. Rang. In seinen gewonnenen Kämpfen zeigte er sein Potenzial, konnte seine Trainingsleistungen im Wettkampf jedoch noch nicht vollständig abrufen – hier besteht noch Entwicklungsspielraum.
Kilian Begle (U17, bis 80 kg) trat erstmals in einer höheren Gewichtsklasse an und gehörte zudem zu den jüngsten Athleten seiner Altersklasse. Für ihn stand klar das Sammeln internationaler Erfahrung im Vordergrund, was für seine weitere sportliche Entwicklung von großer Bedeutung ist.
Betreuung & Organisation
Die Anreise erfolgte am 30.01., die Rückreise am 01.02.2026.
Betreut wurden die Athleten vor Ort von den Nachwuchs-Bundestrainern Benedikt Auer und Dmytro Tsymbaliuk.
RSVV-Sportdirektor Bernd Ritter war ebenfalls vor Ort und begleitete das Team während des gesamten Turniers.
Fazit
Der Rosny Cup 2026 war ein wichtiger internationaler Gradmesser für den Vorarlberger Ringernachwuchs. Mit einer Bronzemedaille, mehreren starken Einzelkämpfen und wertvollen internationalen Erfahrungen zeigte sich, dass die Vorarlberger Athleten auf dem richtigen Weg sind und in den kommenden Monaten weitere Leistungsschritte zu erwarten sind.



