Keine Starterlaubnis für Lukas Lins bei Junioren-EM

Wenn am Dienstag bei der Junioren-Europameisterschaft in Dortmund (Deutschland) die Freistiler im Limit bis 74 Kilo auf die Matte gehen, wird ein Hoffnungsträger aus dem Ländle nicht über die Waage schreiten.

Weil es in der Klasse von Lukas Lins (© ÖRSV) einen positiven Corona-Fall gab, wurden alle Mitschüler, auch der 18-jährige Sportgymnasiast, in Quarantäne geschickt. „Wir haben die vergangenen Tage gekämpft, sind sogar bis an hohe Stellen gegangen, doch leider haben wir es nicht geschafft, dass Lukas an der EM teilnehmen darf“, zeigt sich RSVV-Präsident Martin Klien sehr enttäuscht darüber, dass dem Klauser Nachwuchssportler die Chance einer Teilnahme trotz negativem PCR-Test genommen wurde. „Lukas hätte es sich wirklich verdient, weil er sich fleißig und konsequent darauf vorbereitet hat“, betont Klien. „Die Gründe, warum ein gesunder Sportler nicht an einer EM teilnehmen kann, können wir nicht nachvollziehen“.

Trotz der mehr als unglücklichen Situation und der Enttäuschung geht der Blick nach vorn. Der Österreichische Ringsportverband (ÖRSV) hat ihn bereits für die Junioren-Weltmeisterschaft in Ufa (Russland) im August nominiert. Für ihn laufen schon jetzt die Vorbereitungen. Auch wenn in Dortmund kein aktiver Ringer auf der Matte kämpfen wird, so sind mit ÖRSV-Nationaltrainer Dominic Peter und UWW-Kampfrichter Stefan Lins zwei Vorarlberger in anderen Positionen vertreten.