Mädchen und Frauen Turnier in Berlin

Jahr für Jahr lädt der SV Luftfahrt Berlin zu seinem internationalen Frauen- und Mädchenturnier in die deutsche Bundeshauptstadt ein, dabei können sich die Organisatoren bei der Anzahl der Teilnehmerinnen überhaupt nicht beschweren. Dieses Turnier zieht nämlich die Massen an, und zwar weltweit. Rund 400 Ringerinnen aus der Ukraine, Estland, Frankreich, Kanada, Italien, Deutschland und den USA machen dieses Event zu einem Erlebnis. Zusätzlich nahm das amerikanische Auswahlteam mit ihrer WM-Kadettenmannschaft daran teil. Auch der Ringsportverband Vorarlberg machte sich auf den Weg und schickte ein junges Team auf die Matten.

„Das Niveau ist sehr hoch, das haben einige Ringerinnen im Turnierverlauf dann doch erlebt“, sagt der RSVV-Landestrainer Kai Nöster. Für die acht Teilnehmerinnen aus dem Ländle sei es erst einmal eine große Erfahrung gewesen. Der Übungsleiter eröffnete ihnen die Tür für dieses internationale Kräftemessen. Emilia Hartmann vom KSK Klaus schnitt in Berlin am besten ab. Sie holte sich im Limit bis 49 Kilo nach jeweils zwei Siegen und zwei Niederlagen den fünften Platz. „Alle anderen haben sich wacker geschlagen und viel gelernt.“ Für den RSVV und Landestrainer Kai Nöster war es ein enormer Aufwand. Dennoch zieht er ein durchweg positives Fazit: „Wir wollen in unseren Nachwuchs investieren und dadurch auch den weiblichen Ringkampfsport im Ländle forcieren. Es war für alle ein absolutes Highlight“, hat sich Nöster bereits den Termin für die mittlerweile 15. Auflage des internationalen Frauen- und Mädchenturniers rot im Kalender 2020 markiert. „Wir werden wieder mit dabei sein.“ Schließlich ist es auch für Nöster ein wichtiges Turnier. So kann sich der Landestrainer auch mit Gleichgesinnten austauschen und weitere Kontakte knüpfen.

Bildunterschrift:

Die Massen strömen Jahr für Jahr nach Berlin.

Team Österreich bei der Vorstellung vor Turnierbeginn.

Bilder: Kai Nöster/RSVV