Sportgymnasium Dornbirn

Der Tag der offenen Tür im Sportgymnasium Dornbirn ist immer noch in positiver Erinnerung. Hier konnten sich Mitte November auch die Athletinnen und Athleten des Ringsportverbands Vorarlberg von ihrer besten Seite zeigen. „Wir sind in der Schulöffentlichkeit super vertreten, sind also in aller Munde und haben ein gutes Standing“, sagt der hauptamtliche Landestrainer des RSVV, Kai Nöster. Vorrangiges Ziel sei es, die Schülerinnen und Schüler in den Sportzweig zu bringen. Das Schulsportmodell in Vorarlberg ist eine Erfolgsgeschichte: Die Wege sind kurz, die Ringerinnen und Ringer kommen aus der Gegend. Dabei pflegt Nöster nicht nur mit Schuldirektor Josef Spiegel, sondern auch mit dem gesamten Lehrerkollegium einen engen Kontakt. Auch für seine Ringer ist der Landestrainer immer erster Ansprechpartner. „Wenn wir unterwegs sind, bin ich für die Jungs und Mädels immer zur Stelle.“ Er habe immer ein offenes Ohr. Ehrlichkeit und Fleiß seien bei ihm besonders wichtig. Denn ohne die Bereitschaft über sich hinauszuwachsen, hätten es Magdalena Hiebner, Pascal Lins und Lukas Lins (beide KSK Klaus) nicht bis zu den Olympischen Jugendspielen im Juli dieses Jahres nach Azerbaidschan geschafft. „Wir haben durchaus wieder Kandidaten, die sich für eine U15-Europameisterschaft empfehlen können. Auf diesen Höhepunkt bereiten wir uns natürlich kontinuierlich vor“, so Kai Nöster. Die kontinentalen Titelkämpfen werden im Sommer 2020 im bulgarischen Varna stattfinden. Selbst RSVV-Präsident Martin Klien, der parallel noch die wichtige Funktion des Vizepräsidenten für Nachwuchs im Österreichischen Ringsportverband ausübt, lobt das Sportgymnasium in höchsten Tönen. „Wer Sport, also auch den Ringkampf, und die Matura machen möchte, hat hier in Dornbirn die allerbesten Voraussetzungen.“