Tag der offenen Tür im Sportgymnasium Dornbirn – Freitag, 15. November

Wenn das Sportgymnasium Dornbirn am Freitag (15.11.) zum Tag der offenen Tür einlädt, werden sich auch die Athleten des Ringsportverband Vorarlbergs der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Momentan besuchen insgesamt sieben Ringerinnen und Ringer die Eliteschule. Sie alle gehören dem Landeskader des RSVV an.

„Wir sind auf einem guten Weg“, sieht Kai Nöster, hauptamtlicher Landestrainer, für seine Nachwuchsringer nur Vorteile. Dreimal pro Woche steht ein Vormittagstraining auf dem Programm. Bei Einladungen zu Turnieren, Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen werden die Schüler sogar freigestellt. „Die Zusammenarbeit und die Verbindung mit dem Sportgymnasium, dem Olympiazentrum und dem Verband sind sehr gut“, macht Nöster deutlich und verweist im gleichen Atemzug auf die ausgezeichneten Bedingungen. „Wir bieten unseren Athleten immer am Donnerstag nach dem Krafttraining eine Life-Kinetik-Einheit ein. Das ist ein spezielles Gehirntraining mit Bewegungselementen. Dabei kommt natürlich auch der Teamgedanke nicht zu kurz. Das ist fest integriert in unserem Trainingsplan.“

Eines ist sicher: Durch den Besuch der RSVV-Kaderathleten im Sportgymnasium Dornbirn haben sich die sportlichen Leistungen bei Allen deutlich verbessert. „Ich habe dadurch mehr Trainingsmöglichkeiten, inklusive Kader- und Krafttraining. Somit kann ich im technischen Bereich als auch im Kraft- und Ausdauerbereich viel Neues dazulernen“, sagt Julia Ernst vom URC Wolfurt. Emma Klaus dagegen ist noch nicht so lange im Sportgymnasium, doch die zusätzlichen Trainingseinheiten seien auf jeden Fall sehr gut. Das Sportgymnasium fordert und fördert nämlich alle Schülerinnen und Schüler. Das funktioniert nur mit einem organisierten Plan: „Wann müssen Hausaufgaben gemacht werden und wann geht es zum Training. Das ist nicht immer alles so leicht“, erzählt Lukas Lins (KSK Klaus). Für Emma Hartmann sei es manchmal sehr schwer, Schule und Training zu vereinbaren. „Wir haben auch am Abend unsere Einheiten.“ Dennoch schafft sie es trotzdem, Sport und Schule unter einen Hut zu bekommen. Und Julia Ernst ergänzt: „Der Sport steht des Öfteren meist im Vordergrund, obwohl es genau anderes herum sein sollte. Da wir aber wenig Unterricht haben, lernen wir natürlich in unsere freien Zeit.“ Was die sportlichen Ziele der jungen und aufstrebenden Athleten angeht, gehen die Meinungen allesamt in eine konkrete Richtung. Lukas Lins zum Beispiel will bei den Junioren Staatsmeister im Freistil werden. Sogar innerhalb der nächsten fünf Jahre möchte er in der Bundesliga ringen, geschweige auch international erfolgreich sein. „Ich möchte auf einige internationale Turniere, auch an einer EM teilnehmen und bei vielen Trainingslagern auf der ganzen Welt dabei sein“, hat auch Julia Ernst für sich schon klare Vorstellungen. In die gleiche Kerbe schlägt auch Emma Hartmann. Für sie ist die EM und WM das große Ziel. Medaillen wollen sie nämlich alle erringen, selbst Leonhard Junger, neu im Sportgymnasium. Auch er will sich im Ringsport weiterentwickeln und später ein paar internationale Erfolge erzielen.

Die Plätze im Sportgymnasium Dornbirn sind heiß begehrt. Laut Nöster klopfen bereits wieder zwei Talente an die Türe. „Darauf sind wir alle sehr froh und stolz.“ Außerdem nutzt Florine Schedler als Sportsoldatin beim Bundesheer am Vormittag ebenfalls die optimalen Trainingsbedingungen im Sportgymnasium.

Bildunterschrift: Landestrainer Kai Nöster mit den Athleten des Sportgymnasiums Dornbirn: (Hintere Reihe, v.l.n.r.) Leonhard Junger, Lukas Lins, Linus Häusle, Laurin Hartmann, (vordere Reihe, v.l.n.r.) Julia Ernst, Emma Hartmann, Magdalena Hiebner.